Wirtschaft

Anziehungskraft des Landes erhöhen

Neben der Förderung der industriellen Basis verbessern Arbeitsplätze in den Dienstleistungsbereichen Handwerk, Gesundheit, Pflege, Tourismus und Bildung die Lebensqualität der Menschen in Sachsen-Anhalt und sorgen für eine erhöhte Anziehungskraft des Landes. Der Dienstleistungsbereich ist nur schwer ins Ausland zu verlagern. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Arbeitsplätze in diesen Sektoren gezielt zu unterstützen.

Leitbild der Fraktion ist die gerechte Teilhabe an Arbeit. Sie ist Grundvoraussetzung für ein funktionsfähiges Gemeinwesen. Grüne Arbeitsmarktpolitik schafft Rahmenbedingungen, die die Vereinbarkeit von Erwerbs-, Familien- und ehrenamtlicher Arbeit ermöglichen.

Modelle der Arbeitszeitumverteilung

Wir begrüßen alle sinnvollen Modelle der Arbeitszeitumverteilung. So werden zum einen speziell Neueinstellungen junger Leute ermöglicht. Zum anderen muss die Flexibilisierung der Arbeitswelt generell auch eine höhere Zeitsouveränität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beinhalten.


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Profilbild Olaf Meister

Olaf Meister

Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus
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Pressemitteilungen

KI generiert: Das Bild zeigt erneuerbare Energiequellen mit Solarpaneelen und einem Windrad vor einem klaren blauen Himmel. Der Hauptinhalt ist die Nutzung von Sonnen- und Windenergie.
29.07.26

Reiches bestgehütetes Geheimnis

Erneuerbare stärken Sachsen-Anhalts Wirtschaft und Kommunen. Nachweislich!

Eine neue, von Bundesfossilministerin Reiche bisher zurückgehaltene Studie zur regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien zeigt: Windkraft und Photovoltaik können bis 2033 bundesweit jährlich rund 21 Milliarden Euro direkte Wertschöpfung auslösen. Bis zu 12,4 Milliarden Euro könnten bei regionalen Eigentums-, Betreiber- und Auftragsstrukturen in den Standortregionen gebunden werden. Selbst im konservativen Szenario verbleiben mindestens 8,6 Milliarden Euro vor Ort. Entscheidend ist, wem die Anlagen gehören, wer sie betreibt und welche Unternehmen an Bau, Wartung und Betrieb beteiligt sind.

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KI generiert: Das Bild zeigt ein gelbes Schild mit der schwarzen Aufschrift "Insolvenz" und einer stark abblätternden Oberfläche. Es vermittelt den eindruck von Vernachlässigung oder Zerfall.
25.07.26

Insolvenz der Grube Teutschenthal

Private Gewinne dürfen nicht zu öffentlichen Altlasten werden 

Die aktuelle Berichterstattung über die Insolvenz der Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH bestätigt die seit Monaten bekannte Zuspitzung der Lage. Bereits im April war absehbar, dass die Betreiberin die Kosten für Stilllegung und Verwahrung offenbar nicht mehr selbst tragen kann. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt fordert deshalb von der Landesregierung einen belastbaren Plan zum Schutz der Bevölkerung, zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Begrenzung möglicher Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.

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KI generiert: Das Bild zeigt eine Person im Anzug, die ein Smartphone hält, während schwebende Symbole für Recht und Justiz, wie eine Waage und andere Gesetzessymbole, über ihrer Hand zu sehen sind. Der Hauptinhalt des Bildes ist das Zusammenspiel von moderner Technologie und Recht.
26.06.26

Sachsen-Anhalt entfesseln

Es ist Zeit für den Bürokratie Neustart 

Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert ein Effizienzgesetz für Sachsen-Anhalt. Ziel ist eine Landesverwaltung, die schneller, digitaler und einfacher arbeitet. Bestehende landesrechtliche Berichts-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten sollen bis Ende 2027 auslaufen, sofern der Landtag ihren Fortbestand nicht ausdrücklich neu beschließt.
 

Olaf Meister, Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales und Wissenschaft der grünen Landtagsfraktion, erklärt dazu:
 „Sachsen-Anhalt hat starke Unternehmen, engagierte Vereine, kluge Verwaltungen und Kommunen, die jeden Tag anpacken. Viel zu oft verlieren sie Zeit an Formulare, Nachweise und doppelte Wege. Diese Zeit gehört zurück in Werkhallen, Rathäuser, Labore, Schulen und Vereinsräume. Unser Vorschlag ist einfach: Künftig muss Bürokratie begründen, warum sie bleiben darf. Nicht die Entlastung muss sich rechtfertigen, sondern jede Pflicht, die Menschen von ihrer eigentlichen Arbeit abhält.“ 

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Wolfram Gebauer

Referent für Haushalt und Finanzen; Wirtschaft und Digitalisierung; Europa, Bund und Medien